Bildung und Ausbildung
für Mädchen in Südamerika.
 
 

Präambel
Die „hkc Kinderstiftung“ will eine Welt mitgestalten, in der Kinder, junge Erwachsene und ihre Familien keine Armut erleiden, sich gesund entwickeln und frei entfalten können. Eine Welt, in der Kinder, junge Erwachsene und ihre Familien mit Würde und Respekt behandelt werden. Deshalb stehen die Bedürfnisse, Rechte und Wünsche dieser Personen im Mittelpunkt aller Hilfsprojekte, die von der Stiftung gefördert werden.

§ 1 Name, Rechtsstand

  1. Die Stiftung führt den Namen „hkc Kinderstiftung“.
  2. Sie ist eine nicht rechtsfähige Stiftung und wird von der Stiftung Hilfe mit Plan, einer rechtsfähigen Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in der Freien und Hansestadt Hamburg, als Treuhänder verwaltet.

§ 2 Stiftungszweck

  1. Die Stiftung soll mit ihren Mitteln die Grundbedürfnisse von Kindern, jungen Erwachsenen, ihren Familien und Lebensgemeinschaften hauptsächlich in unterentwickelten Ländern befriedigen und deren Fähigkeiten fördern, selbst einen Beitrag zur Verbesserung ihrer Lebensgemeinschaft zu leisten. Ausschließlicher und unmittelbarer Zweck der Stiftung ist die Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung der Zwecke der öffentlichen Gesundheitspflege, Jugendhilfe, Bildung und Erziehung,Katastrophenhilfe, Völkerverständigung und Entwicklungszusammenarbeit sowie mildtätiger Zwecke der Stiftung Hilfe mit Plan, mit Sitz in Hamburg.
    Die Stiftung verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke„ der Abgabenordnung und ist selbstlos tätig.
  2. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die finanzielle Unterstützung von Projekten in Südamerika und Projekten zur Förderung von Bildungsangeboten.
  3. Die Stiftung entscheidet nach ihren sachlichen und finanziellen Möglichkeiten frei darüber, wie und
    in welchem Umfang die vorgenannten Maßnahmen verwirklicht werden.

§ 3 Einschränkung

  1. Die „hkc Kinderstiftung“ verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Sie darf keine juristische und natürliche Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
  2. Ein Rechtsanspruch auf Leistungen der Stiftung steht niemandem zu und wird auch nicht durch regelmäßige oder wiederholte Leistungen begründet.

§ 4 Grundstockvermögen

  1. Das Vermögen der Stiftung besteht aus einem Barkapital von 10.000 Euro. Es ist in seinem Bestand dauernd und ungeschmälert zu erhalten.
  2. Die Anlage des Stiftungsvermögens obliegt dem Treuhänder. Der Treuhänder hat das Vermögen der Stiftung gesondert von seinem eigenen Vermögen zu verwalten.

§ 5 Stiftungsmittel

  1. Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben:
    • aus den Erträgen des Stiftungsvermögens und
    • aus Zuwendungen, soweit diese vom Zuwendenden nicht zur Aufstockung des Grundstockvermögens bestimmt sind
  2. Sämtliche Mittel dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
  3. Zuwendungen von Todes wegen, die vom Erblasser nicht ausdrücklich zur zeitnahen Erfüllung des Stiftungszwecks bestimmt sind, dürfen dem Stiftungsvermögen als Zustiftung zugeführt werden.
  4. Es dürfen Rücklagen in steuerrechtlich zulässigem Umfang gebildet werden.
  5. Im Rahmen des steuerlich zulässigen können Mittel der Stiftung dem Stiftungsvermögen zugeführt werden.
  6. Umschichtungsgewinne können nach Vorgabe des Vorstands der „hkc Kinderstiftung“ dem Stiftungsvermögen zugeführt werden oder für den Stiftungszweck verwendet werden.

§ 6 Geschäftsjahr, Jahresrechnung

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  2. Der Treuhänder hat in den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres für das vorangegangene Geschäftsjahr eine Jahresübersicht mit einer Jahresrechnung, eine Vermögensübersicht und einen Bericht über die Erfüllung des Stiftungszwecks der „hkc Kinderstiftung“ zu erstellen.

§ 7 Stiftungsvorstand

  1. Organ der Stiftung ist der Stiftungsvorstand.
  2. Der Stiftungsvorstand besteht aus einem Mitglied. Vorstand ist Marc Hackmann.
  3. Die Amtszeit des Stiftungsvorstands ist die Lebenszeit des Vorstandes. Der Vorstand kann jederzeit von seinem Amt zurücktreten.
  4. Der Stiftungsvorstand hat zu Beginn seiner Amtszeit eine Liste mit potenziellen Nachfolgern inklusive Adresse zu erstellen, die im Falle seines Ablebens oder seines Rücktritts gefragt werden, den Stiftungsvorstand zu übernehmen. Diese Liste kann auf Wunsch des amtierenden Vorstandes jederzeit geändert werden. In der Liste muss angegeben sein, in welcher Reihenfolge die potenziellen Nachfolger gefragt werden, den Vorsitz zu übernehmen. Tritt Nr. 1 den Vorsitz nicht an, wird Nr. 2 gefragt und so fort.
  5. Ist zu einem Zeitpunkt kein Vorstand eingesetzt, so wird vom Vorstand der Stiftung Hilfe mit Plan mit Sitz in Hamburg ein aus drei Personen bestehender Vorstand berufen und abberufen.
  6. Die Tätigkeit im Vorstand ist ehrenamtlich. Anfallende Auslagen können gegen Vorlage der entsprechenden Belege ersetzt werden.
  7. Die Aufgaben des Stiftungsvorstandes der „hkc Kinderstiftung“ liegen in der Kontrolle der Pflichten des Treuhänders und in der Wahrnehmung der Rechte der „hkc Kinderstiftung“.
  8. Der Treuhänder hat gegenüber der „hkc Kinderstiftung“ die Pflicht, eine Basisverwaltung zu erbringen, beziehungsweise von Dritten erbringen zu lassen. Der Basisservice wird gemäß der aktuellen Pauschale vergütet und umfasst folgende Tätigkeiten:
    • Kontoführung der „hkc Kinderstiftung“,
    • Finanzbuchhaltung der „hkc Kinderstiftung“,
    • Erstellung einer Jahresrechnung,
    • Standard-Vermögensanlage,
    • Kontakt zum Finanzamt inklusive Vorbereitung der Prüfung und
    • Bereitstellung von mindestens einer geprüften Verwendungsmöglichkeit jährlich.
  9. Im gesetzlichen Rahmen hat der Vorstand der „hkc Kinderstiftung“ gegenüber dem Treuhänder das Recht zu entscheiden, auf welche konkreten Projekte die Stiftungsgelder verteilt werden.
  10. Der Vorstand der „hkc Kinderstiftung“ kann als weiteres Organ einen Stiftungsbeirat ernennen. Einzelheiten über die Aufgaben und Pflichten sind in einer Geschäftsordnung des Beirats festzuhalten, die der Vorstand erlässt.
  11. Der Treuhänder handelt im Außenverhältnis im eigenen Namen, im Innenverhältnis für Rechnung des Stiftungsvermögens.

§ 8 Treuhänderschaft
Die Treuhänderschaft kann von dem Treuhänder fristlos gekündigt werden, wenn der Stifter oder der Vorstand der „hkc Kinderstiftung“ gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung verstößt oder Sekten (beispielsweise Church of Scientology International) oder verfassungsfeindlichen Organisationen angehört. Das Gleiche gilt, wenn der Stifter oder der Vorstand der „hkc Kinderstiftung“ in der Öffentlichkeit Grundsätze des allgemeinen Anstandsgefühls sowie der guten Sitten, mit den damit verbundenen moralischen und ethischen Werten, verletzt. Unbeachtlich eines Kündigungsrechts aus wichtigem Grund, kann der Vorstand der Treuhandstiftung die Treuhänderschaft frühestens nach Ablauf von zwei Jahren seit Vertragsschluss unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist kündigen. Wird das Treuhandverhältnis nicht fristgerecht gekündigt, verlängert es sich um ein weiteres Jahr.

§ 9 Satzungsänderung
Satzungsänderungen können vom Vorstand der „hkc Kinderstiftung“ mittels einstimmigen Beschlusses und mit Zustimmung des Treuhänders nur durchgeführt werden, soweit dadurch die Zielsetzung des Stifters und die Vorschriften des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung nicht verletzt werden. Die Satzungsänderung muss in einer von dem Treuhänder und vom Vorstand der „hkc Kinderstiftung“ unterzeichneten schriftlichen Erklärung enthalten sein. Der Treuhänder und der Vorstand der „hkc Kinderstiftung“ erhalten je eine Ausfertigung.

§ 10 Vermögensanfall
Bei Aufhebung oder Auflösung der Stiftung oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes fällt das Stiftungsvermögen an die „Stiftung Hilfe mit Plan“ mit Sitz in der Freie und Hansestadt Hamburg. Der Empfänger hat das Vermögen unter Beachtung des Stiftungszwecks unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke zu verwenden.